Ältere Ausstellungskataloge entdeckt

04. Januar 2011

Bei der Recherche von diversen älteren Münchner Ausstellungskatalogen wurde die Teilnahme des Künstlers Hans v. Linprun gefunden und soll hier genannt werden:

1930

    Ausstellungskatalog:

    „Deutsche Kunstausstellung München 1930 im Glaspalast“

    Text:

    Linprun, Hans von, München (V.f.Orig.-Rad)
    Haus, Bäume, Wasser (Radierung)
    Birkenalle, in der Sonne (Federzeichnung)
    Häuser und Pappeln (Federzeichnung)

    1931

      Ausstellungskatalog:

      „Kunstausstellung München 1931 Glaspalast“

      Text:

      Linprun, Hans, München
      An der Amper bei Dachau (Radierung)

      Anmerkung:
      Die Ausstellung im Glaspalast begann am 1. Juni 1931. Am 6. Juni 1931 brannte der Glaspalast München vollständig nieder. Durch das Feuer wurden über 3.000 Kunstwerke zerstört. Es kann davon ausgegangen werden, dass die ausgestellte Radierung ebenfalls durch das Feuer zerstört wurde.

      1937

        Ausstellungskatalog:

        „Grosse Deutsche Kunstausstellung 1937 im Haus der Deutschen Kunst zu München“

        Text:

        Linprun, Hans Ritter von, München
        – Fränkische Landschaft I und II (Radierung)

        1938

          Ausstellungskatalog:

          „Grosse Deutsche Kunstausstellung 1937 im Haus der Deutschen Kunst zu München“
          (Ergänzungsteil)

          Text:

          Linprun, Hans Ritter von, München
          Blick vom Schwanberg (Radierung)

          Ausstellungskatalog:

          „Münchner Kunstausstellung 1938 Mai-Oktober Maximilianeum“

          Text:

          Linprun, Hans von
          Fränkische Schweiz (Radierung)
          Blick vom Schwanberg (Radierung)

          Anmerkung:
          In der grafischen Sammlung München befindet sich derzeit eine Radierung mit dem Titel „Fränkische Landschaft“. Vermutlich wurde diese Radierung bei der damaligen Ausstellung von der grafischen Sammlung angekauft.

          Ergänzung zum Fresko am Privat-Haus in München

          04. Januar 2011

          Herr Franz Kerscher hat uns weitere Informationen zu dem Fresko an dem Privat-Haus in München zugesandt, die wir hier gerne veröffentlichen.

          Durch die Arbeit von Herrn Kerscher kann die Darstellung nun vollständig erläutert werden:

          „Die Darstellung der Muttergottes weist sowohl Züge des Typus Maria Immaculata (Sternenkranz, Halbmond) als auch des Typus der Schutzmantelmadonna auf. (…)

          Der Engel auf der rechten Seite hält einen Eispickel in der Hand und zeigt an, dass Herr Paul Bauer ein begeisterter Bergsteiger war.

          Der Engel auf der linken Seite hat eine „Backschaufel“ (Mehlschaufel) in der Hand und macht darauf aufmerksam, dass Frau Bauer schon sehr lange das Brot für die Familie selbst bäckt.

          Die kleinen Engelsköpfe stellen die beiden Söhne Peter und Michael dar; sie haben kein Attribut dabei, „weil man noch nicht wusste, was draus wird!““

          Fresko an einem Privat-Haus in München

          11. Oktober 2010

          Uns wurden freundlicherweise von Herrn Franz Kerscher Fotos von einem Marienfresko zugesandt, die sich an einem Privathaus in München befinden.  Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Kerscher für diese Zusendung bedanken und auch dafür, dass wir die Fotos hier zur Ansicht einstellen dürfen.

          Laut Angaben der Besitzerin wurde das Fresko gegen 1964 erstellt. Es handelt sich um eine Abbildung der Maria in einer im bayerischen häufig gebrauchten Form der „Patrona Bavariae“ – allerdings ohne Zepter. Es ist also eine gekrönte Maria abgebildet, deren Krone von Sternen umgeben ist und unten mit einer Mondsichel abschließt.

          Des Weiteren sind vier Putten abgebildet. Zwei dieser Putten halten Werkzeug in der Hand. Die Putte auf der linken Seite hält einen Schraubenzieher in der Hand und die Putte auf der rechten Seite einen Pickel bzw.  Spitzhacke.

          „Patrona Bavariae“ Fresko; Foto: Franz Kerscher

          „Patrona Bavariae“ Fresko, München; Foto: Franz Kerscher

           „Patrona Bavariae“ Fresko, München; Foto: Franz Kerscher

          „Patrona Bavariae“ Fresko, München; Foto: Franz Kerscher

          Nochmals besten Dank an Herrn Franz Kerscher, der durch seine Aufmerksamkeit dieses Fresko gefunden hat. Franz Kerscher besitzt eine Webseite über: „Meine Stadtführungen in München, zu Geschichte, Kunst und Kultur“ (http://home.mnet-online.de/kerscher), ein Blick darauf lohnt sich.

          Feldpostkarten von Hans v. Linprun

          31. März 2010

          Während des 2. Weltkrieges war Hans v. Linprun als Kriegsmaler in verschiedenen Gebieten eingesetzt.  In dieser Zeit entstanden diverse Feldpostkarten, wovon hier die uns vorliegenden digital dargestellt werden.

          An weiteren digitalen Fotos von Feldpostkarten Linpruns sind wir interessiert.

          Zum Thema „Feldpostkarte“ allgemein verweisen wir hier auf einen Artikel aus der freien Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ Deutsche Feldpost im Zweiten Weltkrieg

          Feldpostkarte Linprun; Darstellung: unbekannt

          Feldpostkarte Linprun; Darstellung: unbekannt

          Feldpostkarte Linprun; Ritterkreuzträger; Person: unbekannt

          Feldpostkarte Linprun; Ritterkreuzträger; Person: unbekannt

          Ausstellungskatalog gekauft

          28. Juli 2009

          Zur Ausstellung „Großdeutschland und die See“ (1941) wurde jetzt der Katalog erworben – steckt noch in der Post.

          Eventuell sind die gesuchten fünf Wandkarten (siehe Gesucht: Fotos, Punkt 2) darin abgebildet. Sobald der Katalog eingetroffen ist, gibt es weitere Informationen dazu.